Carola-Stern-Stiftung
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Carola Stern
– zu Leben und Werk

Drittes Reich, der Krieg

Carola Stern kam am 14.11.1925 als Erika Asmush in Ahlbeck auf der Insel Usedom zur Welt. Ihr Vater, ein Verwaltungsbeamter, starb vor ihrer Geburt; die Mutter, überzeugte Nationalsozialistin und Leiterin der Reichsfrauenschaft, führte eine Pension für Badegäste.

Die Tochter wurde Jungmädelführerin beim „Bund deutscher Mädel“ (BDM). Sie hat ihre „bescheuerte Gläubigkeit“ an das NS-Regime 1986 in ihrem autobiographischen Buch „In den Netzen der Erinnerung“ öffentlich und sehr selbstkritisch bekannt. Sie hoffte, damit zu einer Auseinandersetzung über die Vergangenheit ihrer Generation beizutragen. Stattdessen erzeugte sie vor allem Abwehr: „Manchmal habe ich den Eindruck, es habe in Deutschland nur zwei Nazis gegeben“, meinte sie nach vielen Diskussionen, „der eine war Adolf und der andere ich.“

Nach Wochen der Flucht durch das kriegszerstörte Deutschland arbeitete Erika Asmush von September 1945 bis Januar 1947 als Bibliothekarin im russischen Raketenforschungsinstitut Rabe in Bleicherode/ Harz, wo die Sowjets ehemalige Peenemünder Raketenspezialisten zusammengezogen hatten.

Als das Institut in die Sowjetunion verlegt wurde, ließ sie sich 1947 bis 1948 in Wiesenburg (sowjetisch besetzte Zone) zur Lehrerin ausbilden und arbeitete vom Juli 1948 bis April 1949 als Fachlehrerin für Geschichte an der Volkshochschule Geltow/ Potsdam.

 
Einführung

Drittes Reich, der Krieg

Agentin in der DDR

amnesty international

Streitbare Kommentatorin

Auszeichnungen

Das dritte Leben als Autorin

Weitere Werke