Carola-Stern-Stiftung
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Carola Stern
– zu Leben und Werk

amnesty international

Stern geriet in eine tiefe Krise und zog nach Köln, um eine Stelle beim SBZ-Archiv anzutreten. 1960 wurde sie Lektorin bei Kiepenheuer & Witsch und leitete bis 1970 das politische Lektorat des Verlages.

1968 heiratete sie den von den Nationalsozialisten verfolgten einstigen Kommunisten Heinz Zöger, der 1957 als Chefredakteur der auf Reformen drängenden Ostberliner Zeitschrift „Sonntag“ wegen staatsfeindlicher Aktivitäten verhaftet worden war. 1959 floh Zöger in die Bundesrepublik.

1961 gründete Stern, zusammen mit Gerd Ruge, die deutsche Sektion von amnesty international – „das Vernünftigste, was ich in meinem Leben getan habe“, sagte sie später. Dem Einsatz für jene, denen elementare Menschenrechte verweigert werden, galt fortan ihr besonderes politisches Engagement.

Unterstützt wurde sie dabei von Bundespräsident Gustav Heinemann und seiner Frau Hilda, die ebenso wie der Theologe Helmut Gollwitzer, dessen Frau Brigitte und das Ehepaar Heinrich und Annemarie Böll enge Freunde wurden.

 
Einführung

Drittes Reich, der Krieg

Agentin in der DDR

amnesty international

Streitbare Kommentatorin

Auszeichnungen

Das dritte Leben als Autorin

Weitere Werke