Carola-Stern-Stiftung
Ziele der Stiftung Carola Stern - zur Person Kontakt Impressum
 

Carola Stern
– zu Leben und Werk

Auszeichnungen

Für ihre Verdienste um die politische Kultur erhielt Stern zahlreiche Auszeichnungen – unter anderen 1970 den Jakob-Kaiser-Preis, 1972 die Carl-von-Ossietzky-Medaille, den Staatspreis NRW 1988 sowie die Hermann-Kesten-Medaille des westdeutschen P.E.N. 1994; Vier Jahre später wurde ihr die Louise-Schroeder-Medaille des Landes Berlin verliehen, wo das Ehepaar Stern-Zöger seit 1997 lebte.

Mit Heinrich Böll, Günter Grass u.a. gab sie 1976 die Zeitschrift „L 76“ heraus, die besonders den Dissidenten hinter dem Eisernen Vorhang ein Forum bot. Johannes Rau, einer ihrer engsten Weggefährten, Erhard Eppler und Carola Stern gründeten 1978 die Gustav-Heinemann-Initiative zur Förderung der Zivilcourage.

Mit Hartmut von Hentig und Günter Grass rief sie im Juli 2000 alle Bundesbürger öffentlich dazu auf, ein Zeichen gegen die weitere Verschleppung von Entschädigungszahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter zu setzen und 20 DM für den NS-Zwangsarbeiterfonds zu spenden; innerhalb weniger Wochen gingen 1,5 Millionen DM ein.

Von 1987 bis 1995 war sie Vizepräsidentin des westdeutschen P.E.N.-Zentrums, danach bis zu ihrem Tode Ehrenpräsidentin, zunächst des westdeutschen, auch des vereinten deutschen P.E.N.-Zentrums.

 
Einführung

Drittes Reich, der Krieg

Agentin in der DDR

amnesty international

Streitbare Kommentatorin

Auszeichnungen

Das dritte Leben als Autorin

Weitere Werke